Der Abrahampokal

 

Feierliche Übergabe des Abrahampokals an die Humboldt-Realschule

(19. März 2012)

 

„Hambani Kahle“ (Gehen wir in Frieden, den Weg, den wir gekommen...). Mit diesem traditionellen afrikanischen Kanon eröffnete der Unterstufenchor der Humboldt-Realschule unter der Leitung von Frau Wahl die Woche der Brüderlichkeit im Jüdischen Gemeindezentrum Mannheim.

 

Während der Darbietung erkannten die zahlreich erschienenen Gäste auch, warum die Humboldt-Realschule ausgewählt wurde, den Abrahampokal im 60. Jubiläumsjahr der Woche der Brüderlichkeit überreicht zu bekommen. So sangen die Schülerinnen und Schüler nämlich neben dem Originaltext in Zulu auch in ihren jeweiligen Landessprachen. Parallel dazu hielten sie Schilder mit ihren Herkunftsländern in die Höhe: Aserbaidschan, Italien, Spanien, Türkei, USA, Deutschland, Sri Lanka, Rumänien, Republik Moldau, Kosovo, Polen, Bulgarien, Afghanistan sind nur einige Länder, die an der Humboldt-Realschule vertreten sind. Toleranz und Respekt sind deshalb zwei Werte, auf die Schulleiterin Daniela Götz und das Lehrerkollegium großen Wert legen, damit alle Jugendlichen an der HBRS gemeinsam in Frieden lernen und aufwachsen können. Hier kommt auch der Leitgedanke „In Verantwortung für den anderen“, der den Abrahampokal 2012/13 begleitet, zum Tragen.

 

Seit Jahren engagiert sich die Schule „gegen Rassismus und gegen Gewalt“. Darauf gingen die Schülersprecherinnen Büsra Eris und Meryem Baran in ihrer Rede während der Übergabe des Pokals ein. Ferner stellte Frau Pojtinger das erste Projekt der Humboldt-Realschule, „Kunst für Toleranz“ der Klasse 7a vor, das bereits einen Einblick in die anstehenden Vorhaben während des kommenden Abrahamjahres gab. Im Rahmen des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“ haben die Jugendlichen unter dem Motto „Farbe bekennen für Toleranz“ großformatige Selbstporträts erstellt, die durch ihre Farbgebung und Gestaltung bestechen. Das Projekt wurde mit der Künstlerin Eva Wiitig an unserer Schule durchgeführt.

 

Mit lautem Klatschen und Rufen freuten sich die anwesenden Schülerinnen und Schüler über den Pokal und sind nun gespannt, welche interkulturellen Begegnungen und Erfahrungen auf sie in der nächsten Zeit warten.

 

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